Kreativer Erkundungstag in der Kartäuserkirche –
mit Dorothee Schaper, Lena Felde, Lea Braun, Dr. Dorit Felsch und Miriam Haseleu:
„Raum für Risse“
Sa, 27. September | 11-17 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Kartäusergasse 9-11
Anmeldung
Wir laden Sie ein zu einem Tag der Begegnung mit Platz für Risse, Schmerz und Schönheit, für Aushalten, für Trost und eine kleine Prise Hoffnung.
Mit Kunst und Kultur, mit Theater und Gebet, mit Lesung und Klang.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie.
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Eine kreative Erkundung – mit Dorothee Schaper, Lena Felde und Lea Braun:
„Vorraum für Risse“
10. September | 18-21 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche
Kartäusergasse 9-11
Anmeldung
In einer Welt, die oft auf Ganzheit, Stärke und Perfektion abzielt, wollen wir bewusst den Rissen Raum geben – den persönlichen, zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen. Denn genau dort, wo etwas bricht, öffnet sich auch etwas: ein neues Verständnis, ein Zugang zu verborgenen Gefühlen oder gar Transformation.
In diesem Workshop nähern wir uns kreativ und achtsam unseren eigenen Rissen – jenen Erfahrungen, Fragen oder Widersprüchen, die vielleicht schmerzen, aber auch Kraftquellen sein können. Wir verweben diese persönlichen Spuren mit den größeren Rissen unserer Zeit: soziale Ungleichheit, Klimakrise, der humanitäre Krise an den europäischen Außengrenzen, Isolation, Umbrüche im Miteinander. Sie können kreativ Schreiben, performativ oder künstlerisch arbeiten.
Die entstehenden Kunst-, Kreativ- und Wortwerke werden, wenn Sie das möchten, am Sa., 27.09.2025 im „Raum für Risse“ auf dem Kartäuserkirchengelände ausgestellt.
Eine Veranstaltung in der Melanchthon-Akademie.
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Aus der Reihe „Mitten im Leben – Tod, Sterben & Trauer“:
„Der Tod & die Philosophie – das Unmögliche denken.“
Wie wurde in der Philosophie über das unmögliche Konstrukt des Todes nachgedacht
und was hat sie ihm entgegenzusetzen?
13. Juni / 19 Uhr
Haus der Ev. Kirche Köln
Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
Eine moderierte Gesprächsrunde mit dem Philosophen Markus Melchers.
Anmeldung
Eine Veranstaltung in der Melanchthon-Akademie.
In Kooperation mit der Evangelischen Telefonseelsorge und der Melanchthon-Akademie.
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Vortragsabend mit Chris Paul aus der Reihe „Mitten im Leben – Tod, Sterben & Trauer“:
„Kaleidoskop des Trauerns“
26. März / 19-21 Uhr
Kapitelsaal der Kartäuserkirche
Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Anmeldung
Trauerwege sind anstrengend, unvorhersehbar und ganz individuell. Doch auf allen Trauerwegen setzen sich Menschen mit intensiven Gefühlen auseinander: Schmerz, Sehnsucht und Ohnmacht, aber auch Dankbarkeit und Liebe. Die Trauernden gestalten ihren veränderten Alltag neu, suchen Antworten auf das „Warum?“ eines Todes und beschäftigen sich mit dem Sinn des eigenen Weiterlebens.
Chris Paul präsentiert einen neuen Ansatz: Ihr Kaleidoskop des Trauerns bietet ein lebensnahes, leicht verständliches Bild, in dem sich Trauernde auf ihren Trauerwegen erkennen können. Sie zeigt viele unterschiedliche Reaktionen und Gestaltungsmöglichkeiten eines Trauerweges. Die möglichen Stolpersteine werden anschaulich beschrieben und ihre Bewältigung kann mit alltagstauglichen Ideen zur Unterstützung gelingen.
Im bewussten Gegensatz zu Trauermodellen, die aufeinanderfolgende Phasen oder Stationen eines Trauerweges annehmen, geht das TrauerKaleidoskop von einer anderen Voraussetzung aus. Wie in einem Kaleidoskop sind alle Facetten des Trauerweges stets gemeinsam vorhanden – aber sie sind nicht alle gleich sichtbar. Sie mischen sich beweglich zu immer neuen, sich gegenseitig behindernden oder unterstützenden Strukturen.
Chris Paul stellt anschaulich und praxisnah das Modell vor, das schon vielen Trauernden und Menschen, die Trauernde begleiten, geholfen hat.
Eine Veranstaltung in der Melanchthon-Akademie.
In Kooperation mit der Evangelischen Telefonseelsorge und der Melanchthon-Akademie.
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Die Demokratie braucht Verbundenheit und Resonanz, sagte jüngst der Soziologe Hartmut Rosa. Helfen Religion und religiöse Institutionen, solche gesellschaftlichen Ressourcen auszubilden und zu stärken – auch in säkularen und pluralistisch verfassten Gesellschaften, die sich mit keiner bestimmten Religion oder Weltanschauung identifizieren? Oder hat der Staatsrechtler Horst Dreier recht, wenn er im säkularen Staat einen „Verzicht auf Transzendenz als Begründungsressource“ fordert? Welche Konsequenzen hätte dieser Verzicht?
In diesem interdisziplinären Workshop laden wir dazu ein, diesen Fragen in konkreten Kontexten und verschiedenen Akteur:innen nachzugehen und zu diskutieren.
Veranstaltungsort:
Melanchthonakademie
Kartäuserwall 24b
50678 Köln
Der Workshop ist kostenlos, Anmeldung erforderlich.
Hier geht es zu weiteren Informationen und einer Anmeldemöglichkeit
ReferentInnen:
Dorothee Schaper, Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Hanim Ezder, Dr. Martin Bock, Stadtdechant Robert Kleine, Pfr. Torsten Krall, Norbert Bauer, Bischöfin i.R. Bärbel Wartenberg-Potter, Berivan Aymaz, Dr. Gudula Frieling, Prof. Dr. Michael Quante, Prof. Dr. Thomas Gutmann, Vikroria Ibrahimova, Jochen Ott & Miriam Haseleu