Schlagwort: Bach

Chorkonzert am Ewigkeitssonntag

Der Gemeindechor lädt ein:

Chorkonzert mit Werken von Bach, Mendelssohn Bartholdy und Nunes Garcia

22. November | 17 Uhr
Lutherkirche Nippes
Der Eintritt ist frei

Chor der ev. Kirchengemeinde Nippes
Vokal- und Instrumentalsolisten
Leitung: Sigrun Terletzki-Büttner

Nächstes Chorkonzert:
21. März 2027 | 11 Uhr
Festlicher Palmsonntagsgottesdienst
begleitet vom Gemeindechor

 

Konzertprogramm

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Der 43. Psalm: „Richte mich, Gott“,
aus: Drei Psalmen, op. 78, MWV B 46 / MWV SD 40, 1844

„Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren“
für Chor und Solostimmen, aus: Drei Motetten, op. 69, 1847

„Hör mein Bitten“
für Chor und Solostimme
–

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“
BWV 1165, anonym im „Alt-Bachischen Archiv“ überliefert
–

Johann Bach (1604–1673) evtl. Johann Michael Bach

„Unser Leben ist ein Schatten“
–

José Maurício Nunes Garcia (1767–1830)
Requiem in d-Moll

 

Zwischen Vergänglichkeit und Hoffnung

Tod und Vergänglichkeit gehören zu den ältesten Themen der Musik. Doch die Werke dieses Konzerts erzählen nicht allein vom Ende des Lebens. Sie kreisen um eine Frage, die weit darüber hinausweist: Was trägt den Menschen, wenn Gewissheiten schwinden – wenn Abschied, Verlust und die eigene Endlichkeit erfahrbar werden?

Mit Felix Mendelssohn Bartholdys 43. Psalm „Richte mich, Gott“ beginnt ein musikalischer Weg aus Dunkelheit und Bedrängnis hin zum Licht: „Sende dein Licht und deine Wahrheit“. Die Sehnsucht nach Orientierung und Geborgenheit führt weiter zu „Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren“. Im Lobgesang des Simeon wird das lange Warten zur Erfüllung, der Abschied zum Bild eines tiefen, versöhnten Friedens. Auch „Hör mein Bitten“ nimmt seinen Ausgang in Not und Einsamkeit. Im Wechsel von solistischer Stimme und Chor verdichtet sich die Bitte allmählich zu Vertrauen. So verbinden sich die drei Werke zu einem inneren Weg – von der Suche nach Licht über die Erfahrung des Friedens bis zu jener stillen Zuversicht, die sich getragen weiß.

Mit Johann Sebastian Bachs „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ wird das Bild des Ringens besonders eindringlich. Der Titel geht auf die Geschichte Jakobs zurück, der sich weigert, den nächtlichen Kampf mit Gott ohne dessen Segen zu beenden. Der Ruf „Ich lasse dich nicht“ ist dabei mehr als ein Ausdruck des Widerstands. Er ist ein Festhalten: an Gott, an der Hoffnung, am Versprechen des Segens – gerade dort, wo nichts selbstverständlich ist. Aus dem Ringen wird Vertrauen.

„Unser Leben ist ein Schatten“, die eindrucksvolle Begräbnismotette aus dem sogenannten Alt-Bachischen Archiv, führt mitten hinein in die Erfahrung der Vergänglichkeit. Das Werk wird traditionell Johann Bach (1604–1673) zugeschrieben, dem ältesten als Komponist hervorgetretenen Mitglied der Familie Bach. Diese Zuschreibung ist allerdings nicht gesichert; auch Johann Michael Bach (1648–1694) wurde als möglicher Urheber genannt. Der Schatten des Titels ist ein starkes Bild: Etwas ist sichtbar und doch flüchtig, gegenwärtig und im selben Augenblick schon im Vergehen begriffen. Besonders eindringlich macht die mehrchörige Anlage des Werkes diese Erfahrung hörbar.

Den Abschluss bildet das Requiem in d-Moll von José Maurício Nunes Garcia. Der brasilianische Priester und Komponist steht am Übergang zwischen europäischer Tradition und der eigenständigen musikalischen Kultur Brasiliens. In der Form der katholischen Totenmesse begegnen sich Klage und Hoffnung, Bitte und Verheißung. Das Requiem führt damit die Gedanken des gesamten Programms noch einmal zusammen.

So spannt sich ein weiter Bogen über mehr als zwei Jahrhunderte Musikgeschichte. Unterschiedlich sind die Klangsprachen, unterschiedlich auch die historischen und religiösen Erfahrungen, aus denen die Werke hervorgegangen sind. Und doch verbindet sie eine gemeinsame Bewegung: vom Fragen zum Vertrauen, von der Klage zur Hoffnung.

Vielleicht liegt gerade darin die besondere Kraft dieser Musik. Sie versucht nicht, die Vergänglichkeit aufzuheben. Sie gibt ihr eine Stimme. Und sie lässt zugleich etwas anderes hörbar werden: das beharrliche menschliche Bedürfnis, angesichts des Endlichen nach dem Bleibenden zu suchen.

Das Chorkonzert auf klassik-koeln.de


Der Chor der Lutherkirche freut sich auf weitere Mitsingende

Der Chor tritt etwa zweimal im Jahr im Gottesdienst der Lutherkirche auf und veranstaltet jährlich ein festliches Konzert. Begleitet wird der Chor dann von einem Instrumentalensemble und Gesangssolisten. Das Programm des Kirchenchors umfasst geistliche, aber auch weltliche Chormusik aus vielen Epochen. Darunter sind Werke der Alten Musik, wie z. B. von Bach, Schütz, Mozart, Telemann oder Buxtehude, aber auch klassische und moderne Stücke der Musikliteratur, wie Distler, Rutter oder Neues Geistliches Liedgut.

Auch Anfänger*innen sollten sich nicht scheuen, zu den Chorproben zu kommen. Sie sind stets willkommen und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Gestaltung (rechts)
KONTURENREICH · Matthias Hugo 

 

Cellokonzert: Bach hoch Drei

Bach3

Drei Celli. Drei MusikerInnen. Drei Suiten.
Ein Komponist.

📅 Sonntag, 31. Mai 2026
⏰ 19 Uhr
📍 Lutherkirche

Eintritt gegen Spende für den Kirchturm

Programm | Johann Sebastian Bach:

Suite Nr. 1 in G-Dur für Violoncello solo, BWV 1007
Jakob Arnold | Cello

Suite Nr. 2 in d-Moll für Violoncello solo, BWV 1008
Carlotta Süverkrüp | Cello

Suite Nr. 3 in C-Dur für Violoncello solo, BWV 1009
Hana Esser | Cello


 

 

Gemeindechor: Adventskonzert

Der Gemeindechor lädt ein:

Adventskonzert 2025

Magnificat – der Lobgesang der Maria
Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Heinrich Schütz & Adventslieder

29. November | 17 Uhr
Lutherkirche Nippes
Der Eintritt ist frei

Chor der ev. Kirchengemeinde Nippes
Vokal- und Instrumentalsolisten
Leitung: Sigrun Terletzki-Büttner

Werke

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Magnificat, BWV 243
Konzert in A-Dur für Oboe d’amore, Streicher und Bc, BWV1055

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Mein Herz erhebet Gott, Op. 69

Heinrich Schütz (1585–1672)
Meine Seele erhebt den Herren, SWV 426

Heinrich Kaminski (1886–1946)
Maria durch ein Dornwald ging

Anton Heiller (1951)
Grad dort

Programm

Magnificat – ein Lobgesang durch die Jahrhunderte

Der Lobgesang der Maria, das Magnificat, hat Komponisten über Jahrhunderte inspiriert. Drei Meisterwerke aus verschiedenen Epochen zeigen heute, wie dieser Text immer neu Gestalt gewinnt.

Im Mittelpunkt steht Johann Sebastian Bachs Magnificat: ein Festoratorium voller Glanz und Vielfalt, in dem sich innige Arien und strahlende Chöre zu einem farbenreichen Panorama des Glaubensjubels verbinden.

Bereits Heinrich Schütz hat den Text „Meine Seele erhebt den Herren“ in eindringlicher Schlichtheit vertont. Seine Musik lebt von klarer Textdeklamation und vereint protestantische Nüchternheit mit italienischer Ausdruckskraft.

Felix Mendelssohn Bartholdy schließlich führt die Tradition in die Romantik. Sein a-cappella-Werk Mein Herz erhebet Gott besticht durch Klarheit, edle Linien und innige Klangsprache.

So begegnen wir dem Magnificat in drei faszinierenden Perspektiven – barocke Klarheit, barocker Glanz und romantische Innerlichkeit –, verbunden durch denselben Kern: den Jubel über Gottes Wirken.

Das Chorkonzert auf klassik-koeln.de


Der Chor der Lutherkirche freut sich auf weitere Mitsingende

Der Chor tritt etwa zweimal im Jahr im Gottesdienst der Lutherkirche auf und veranstaltet jährlich ein festliches Konzert. Begleitet wird der Chor dann von einem Instrumentalensemble und Gesangssolisten. Das Programm des Kirchenchors umfasst geistliche, aber auch weltliche Chormusik aus vielen Epochen. Darunter sind Werke der Alten Musik, wie z. B. von Bach, Schütz, Mozart, Telemann oder Buxtehude, aber auch klassische und moderne Stücke der Musikliteratur, wie Distler, Rutter oder Neues Geistliches Liedgut.

Auch Anfänger*innen sollten sich nicht scheuen, zu den Chorproben zu kommen. Sie sind stets willkommen und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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KONTURENREICH · Matthias Hugo – stock.adobe.com

 

Chorkonzert zum Ewigkeitssonntag

Wir laden ein:

Chorkonzert mit Werken von Bach, Händel und Rutter
24. November / 17 Uhr
Lutherkirche Nippes
Der Eintritt ist frei

Programm
J. S. Bach: Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir, Kantate für Chor, Soli und Instrumente, BWV 131
G. F. Händel: Konzert für Harfe B-Dur, HWV 294
J. Rutter: Requiem für Sopran, Chor und Instrumentalensemble

Musiker*innen
Vokalsolist*innen: Claudia Metzen, Sopran; N.N., Tenor; Markus Potthoff, Bass; Isabelle Marchewka, Harfe
Instrumentalensemble
Chor der ev. Kirchengemeinde Köln-Nippes
Leitung: Sigrun Terletzki-Büttner

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Der Chor der Lutherkirche freut sich auf weitere Mitsingende

Der Chor tritt etwa zweimal im Jahr im Gottesdienst der Lutherkirche auf und veranstaltet jährlich ein festliches Konzert. Begleitet wird der Chor dann von einem Instrumentalensemble und Gesangssolisten. Das Programm des Kirchenchors umfasst geistliche, aber auch weltliche Chormusik aus vielen Epochen. Darunter sind Werke der Alten Musik, wie z. B. von Bach, Schütz, Mozart, Telemann oder Buxtehude, aber auch klassische und moderne Stücke der Musikliteratur, wie Distler, Rutter oder Neues Geistliches Liedgut.

Auch Anfänger*innen sollten sich nicht scheuen, zu den Chorproben zu kommen. Sie sind stets willkommen und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Bildnachweis (rechts)
KONTURENREICH · Matthias Hugo – stock.adobe.com