Schlagwort: Zukunft

Presbyteriumswahlen 2020

Sonntag, 01. März 2020
Gemeindehaus / 12:00 – 18:00 Uhr

Wer am Wahlsonntag verhindert ist, kann auch per Briefwahl wählen.
Infos dazu beim Gemeindeamt unter:
02 21.97 31 03 - 0  / koeln-nippes@ekir.de


Presbyterinnen und Presbyter heißen übersetzt die „Gemeindeältesten“. Die Bezeichnung stammt aus dem Griechischen und ist als Titel für Amtsträger schon seit der Antike bekannt. „Alt sein“ oder „alt aussehen“ müssen sie aber keinesfalls. Wählbar ist jedes Gemeindemitglied, das mindestens 18 Jahre alt ist und im Wahlverzeichnis der Gemeinde steht.

Das Presbyteramt ist ein Ehrenamt, für das es keine Bezahlung gibt. Das Presbyterium ist die gewählte Gemeindeleitung in jeder evangelischen Kirchengemeinde der Evangelischen Kirche im Rheinland. Es ist kein Parlament, sondern die „Regierung“ der Gemeinde. Neben Gemeindemitgliedern gehören ihm Mitarbeiterpresbyterinnen oder -presbyter und Pfarrerinnen bzw. Pfarrer an.

Alle Presbyteriumsmitglieder sind gleichgestellt. Ihre Anzahl richtet sich nach der Größe der Kirchengemeinde. Das Presbyterium entscheidet im Rahmen der Kirchenordnung über alle verwaltungstechnischen, finanziellen, rechtlichen und religiösen Angelegenheiten. Es wählt aus seiner Mitte eine Person für den Vorsitz und für die Stellvertretung, Personen für bestimmte Ämter (Finanzen, Bauten, Jugend, Diakonie usw.) und Ausschüsse, welche die Beratungen des Presbyteriums vorbereiten und entlasten.

Die Wahlen entscheiden darüber, wer zusammen mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer in den nächsten vier Jahren die Gemeinde leitet. Danach können sich die Presbyteriumsmitglieder erneut zur Wahl stellen. Auf diese Weise ist für den nötigen Wechsel, aber auch für Kontinuität im Leitungsamt gesorgt.

Die Wählerinnen und Wähler haben als evangelische Gemeindemitglieder ein Recht darauf, die Zusammensetzung des Presbyteriums zu bestimmen.

Wahlberechtigt ist jedes Gemeindemitglied, das am Wahltag 16 Jahre alt oder konfirmiert ist. Es muss zum Abendmahl zugelassen sein und, soweit dazu eine Verpflichtung besteht, zu den kirchlichen Abgaben beitragen.